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Stillförderung Schweiz

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Namensänderung – Die 15-jährige Stiftung heisst neu „Stillförderung Schweiz“
Die Schweizerische Stiftung zur Förderung des Stillens nennt sich neu kurz „Stillförderung Schweiz“. Mit der Namensänderung will die vor 15 Jahren gegründete Organisation ihre Identität stärken und sich gegenüber Fachwelt und Öffentlichkeit klarer positionieren. Der neue Kurzname drückt den Kernzweck der Stiftung aus und rundet deren strategische Neuausrichtung im Sinne einer ganzheitlichen Stillförderung ab.

Mit ihrem neuen und einprägsameren Kurznamen „Stillförderung Schweiz“ will die zur Jahrtausendwende gegründete Stiftung für Fachwelt und Öffentlichkeit erkennbarer werden und klarer vermitteln, wofür sie steht. Die vom Stiftungsrat beschlossene Namensänderung bildet die Abrundung der in den vergangenen Jahren vollzogenen strategischen Neuausrichtung der Organisation als unabhängiges, nationales Kompetenzzentrum. Die Stiftung versteht ihre Tätigkeit als Beitrag zur öffentlichen Gesundheitsförderung. Sie setzt sich dafür ein, dass Neugeborenen ein möglichst optimaler Start ins Leben ermöglicht werden kann, wobei sie die individuelle Entscheidung der Mütter respektiert.

Vom stillfreundlichen Spital zur ganzheitlichen Stillförderung
In der ersten Phase ihres 15-jährigen Bestehens befasste sich Stillförderung Schweiz hauptsächlich mit der Zertifizierung von Spitälern mit dem Label „Babyfriendly Hospital“. Mehr als 80 Spitäler wurden zwischen 2000 und 2010 auf dem Weg zu der Auszeichnung durch die Stiftung unterstützt und auditiert. Nachdem diese Aufgabe seit 2010 von UNICEF Schweiz übernommen wurde, richtete die Organisation ihre Tätigkeit vermehrt auf eine ganzheitliche Stillförderung auch ausserhalb des Spitals aus. Heute sind ihre wichtigsten Aktivitäten die objektive Information der Bevölkerung, insbesondere der Eltern, die Förderung der Vereinbarkeit von Stillen und Arbeit und von stillfreundlichen Orten im öffentlichen Raum sowie die Überwachung der Vermarktung von Säuglingsnahrung. Bekannte Produkte der Stiftung sind Stillbroschüren in zehn Sprachen, die App „Mamamap“ mit Informationen zu Stillorten für unterwegs und der im vergangenen März herausgekommene Sachcomic „Neuland“. Jedes Jahr im September koordiniert Stillförderung Schweiz zudem die Aktivitäten in der Schweiz im Rahmen der Weltstillwoche. Sie findet dieses Jahr vom 12. bis 19. September unter dem Motto „Stillen und Arbeiten – machen wir es möglich!“ statt.

Neuer Domainname
Der neue Kurzname bringt die heutige strategische Ausrichtung der Organisation zum Ausdruck. Er kommt beim Auftritt der Stiftung nach innen und aussen zur Anwendung und ersetzt die bisher gebräuchlichen inoffiziellen Kurzformen „Stiftung Stillen“ und „Stillstiftung“. Mit der Namensänderung verknüpft sind auch der neue Domainname stillförderung.ch und entsprechend neue Adressen für Website und E-Mail; die alten Adressen werden auf die neuen umgeleitet. Am visuellen Auftritt und am rechtlichen Stiftungsnamen ändert sich nichts.

Nationale Umsetzung der WHO-Strategie
Stillförderung Schweiz wurde im Jahr 2000 unter dem Namen Schweizerische Stiftung zur Förderung des Stillens von UNICEF Schweiz, dem Bundesamt für Gesundheit und anderen im Bereich des Stillens tätigen Organisationen gegründet, um in der Schweiz die globale Strategie der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern umzusetzen. Hintergrund war die gegen Ende des letzten Jahrhunderts festgestellte weltweite Abnahme der Stillrate.

Weitere Informationen unter www.stillförderung.ch .

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