Alle Artikel in: Wissenschaft

Newborn baby girl

Inwieweit hat die Schmerzmedikation einen Effekt auf einen erfolgreichen Stillbeginn?

Eine beträchtliche Anzahl von Studien, einschließlich eines aktuellen Cochrane-Reviews[1] zeigen, dass die Positionierung eines Neugeborenen im Haut-zu-Haut Kontakt in der ersten Stunde postpartum positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Babys und der Mutter haben. Es wird angenommen, dass mütterliche Medikamente, einschließlich Fentanyl, aus dem Epiduralraum durch den Placentarkreislauf zum Fötus[2] mit einer Übertragungsrate von 0,892 gelangen kann[3].

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Probiotika in der Therapie von Mastitis

Probiotika in der Therapie von Mastitis in Zeiten antibiotikaresistenter Keime Probiotika wie Lactobacillus fermentum oder Lactobacillus salivarius, die aus der Muttermilch gesunder Frauen isoliert wurden, zeigen die Fähigkeit, das Wachstum pathogener Bakterien durch die Produktion von antibakteriellen Verbindungen zu hemmen. Im Rahmen einer infektiösen Mastitis liegt ein mikrobielles Ungleichgewicht in der Brustdrüse vor. In Zeiten von zunehmenden Antibiotikaresistenzen sind Probiotika eine Therapieoption einer infektiösen Mastitis puerperalis. Diesbezüglich ist die Datenlage jedoch zur Ableitung von allgemeinen Empfehlungen noch unzureichend und bedarf weiterer Studien.

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Süßstoffe in der Muttermilch nachgewiesen

Süßstoffe wie Saccharin, Sucralose, Aspartam und Acesulfam-Kalium, werden von der allgemeinen Bevölkerung häufig konsumiert. Deren Verzehr gilt im Allgemeinen unbedenklich. Sucralose ist der am häufigsten verwendete Süßstoff und wird oft mit Acesulfam-Kalium in einer Vielzahl von Lebensmitteln und Getränken kombiniert. Ob eine frühe Süßstoff-Exposition über die Muttermilch eine klinische Auswirkung auf den Säugling kann derzeit nicht belegt werden.