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Probiotika in der Therapie von Mastitis

Probiotika in der Therapie von Mastitis in Zeiten antibiotikaresistenter Keime Probiotika wie Lactobacillus fermentum oder Lactobacillus salivarius, die aus der Muttermilch gesunder Frauen isoliert wurden, zeigen die Fähigkeit, das Wachstum pathogener Bakterien durch die Produktion von antibakteriellen Verbindungen zu hemmen. Im Rahmen einer infektiösen Mastitis liegt ein mikrobielles Ungleichgewicht in der Brustdrüse vor. In Zeiten von zunehmenden Antibiotikaresistenzen sind Probiotika eine Therapieoption einer infektiösen Mastitis puerperalis. Diesbezüglich ist die Datenlage jedoch zur Ableitung von allgemeinen Empfehlungen noch unzureichend und bedarf weiterer Studien.

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Pflanzliche Galaktagoga & Milchbildung

Pflanzliche Galaktagoga – halten sie ihr Versprechen? Ausschließliches Stillen wird mit vielen positiven gesundheitlichen Ergebnissen in Verbindung gebracht, ausschließliches Stillen ist für viele Mütter eine Herausforderung. Der weltweit am häufigsten berichtete Grund für das vorzeitige Abstillen ist die Wahrnehmung der Mutter, dass sie unzureichend Milch produziert (Prävalenz zwischen 30%-80%).[1]

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Trendwende in der Verteilung von Formula-Probepackungen in Kliniken in der USA

In den 60er Jahren bevor Baby-Food-Unternehmen für ihre Formulanahrung kritisiert wurden, prahlte Abbott (Hersteller von Similac) in seinem Jahresbericht, dass die 95 % der Frauen, die eine kostenlose Probe in einem Krankenhaus bekamen, das Produkt irgendwann kaufen werden. Nun ist es soweit, dass Krankenhäuser in den USA dieser unmoralische Praxis beginnen ein Ende zu setzen. 72,6 % der US-Krankenhäuser verteilten Formula-Probepackungen bei der Entlassung an stillende Mütter im Jahr 2007,  im Jahr 2014 nur 31,6 %!