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Daten Österreich und Tirol im Vergleich

Alarmierende Stillraten in Tirol und Österreich

Ein jüngst im „Journal of pediatric gastroenterology and nutrition“ unter dem Titel „Breastfeeding Duration – Early Weaning: Do We Sufficiently Consider the Risk Factors?“ erschiener Artikel zeigt, dass bestimmte Risikofaktoren für ein vorzeitiges Abstillen in der Vergangenheit vermutlich zu wenig berücksichtigt wurden. Unter anderem waren die Raten an nicht medizinisch indiziertem Zufüttern im Krankenhaus mit all den negativen Effekten auf das Stillmanagement lt. Studienautoren alarmierend hoch und widersprechen diesbezüglichen nationalen wie internationalen Empfehlungen. Auch aktuellere Daten zu den Stillraten weisen eher auf eine Verschlechterung in den letzten 10 Jahren hin.

Schmerzen in der Brust - schwarz wei

Die Milchdrüse – ein ungelöstes Rätsel

Definition und Neudefinition kritischer Fragen aus der Perspektive der Laktationsberatung. Hierzu wurde kürzlich ein Artikel  im Journal of Mammary Gland Biology and Neoplasia veröffentlicht. Trotz der wissenschaftlichen Fortschritte in der humanen Laktation sieht sich das medizinische Personal mit vielen Still-Problemen in der Lakations-Beratung konfrontiert, die nicht mit normalen Managementstrategien zu lösen sind.

probepackung

Trendwende in der Verteilung von Formula-Probepackungen in Kliniken in der USA

In den 60er Jahren bevor Baby-Food-Unternehmen für ihre Formulanahrung kritisiert wurden, prahlte Abbott (Hersteller von Similac) in seinem Jahresbericht, dass die 95 % der Frauen, die eine kostenlose Probe in einem Krankenhaus bekamen, das Produkt irgendwann kaufen werden. Nun ist es soweit, dass Krankenhäuser in den USA dieser unmoralische Praxis beginnen ein Ende zu setzen. 72,6 % der US-Krankenhäuser verteilten Formula-Probepackungen bei der Entlassung an stillende Mütter im Jahr 2007,  im Jahr 2014 nur 31,6 %!