Jahr: 2015

Newborn baby girl

Inwieweit hat die Schmerzmedikation einen Effekt auf einen erfolgreichen Stillbeginn?

Eine beträchtliche Anzahl von Studien, einschließlich eines aktuellen Cochrane-Reviews[1] zeigen, dass die Positionierung eines Neugeborenen im Haut-zu-Haut Kontakt in der ersten Stunde postpartum positive Auswirkungen auf die Gesundheit des Babys und der Mutter haben. Es wird angenommen, dass mütterliche Medikamente, einschließlich Fentanyl, aus dem Epiduralraum durch den Placentarkreislauf zum Fötus[2] mit einer Übertragungsrate von 0,892 gelangen kann[3].

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Probiotika in der Therapie von Mastitis

Probiotika in der Therapie von Mastitis in Zeiten antibiotikaresistenter Keime Probiotika wie Lactobacillus fermentum oder Lactobacillus salivarius, die aus der Muttermilch gesunder Frauen isoliert wurden, zeigen die Fähigkeit, das Wachstum pathogener Bakterien durch die Produktion von antibakteriellen Verbindungen zu hemmen. Im Rahmen einer infektiösen Mastitis liegt ein mikrobielles Ungleichgewicht in der Brustdrüse vor. In Zeiten von zunehmenden Antibiotikaresistenzen sind Probiotika eine Therapieoption einer infektiösen Mastitis puerperalis. Diesbezüglich ist die Datenlage jedoch zur Ableitung von allgemeinen Empfehlungen noch unzureichend und bedarf weiterer Studien.

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Stillpods am Flughafen

Stillende Mütter auf Reisen kämpfen in der Regel, einen privaten Raum auf dem Flughafen zu finden, um ihre Babys zu stillen oder ihre Milch abzupumpen. Das Haushalts und Babypflege Unternehmen Seventh Generation beschloss vier Pumpen und Pflegekapseln in New Yorks Flughäfen zu sponsern und zu installieren: eine in der JetBlue Terminal am Kennedy Airport, zwei am Newark Liberty International Airport und eine am Flughafen La Guardia.

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Pflanzliche Galaktagoga & Milchbildung

Pflanzliche Galaktagoga – halten sie ihr Versprechen? Ausschließliches Stillen wird mit vielen positiven gesundheitlichen Ergebnissen in Verbindung gebracht, ausschließliches Stillen ist für viele Mütter eine Herausforderung. Der weltweit am häufigsten berichtete Grund für das vorzeitige Abstillen ist die Wahrnehmung der Mutter, dass sie unzureichend Milch produziert (Prävalenz zwischen 30%-80%).[1]

Weltstillwoche 2015

Erwerbstätigen Müttern das Stillen erleichtern Erwerbstätige Mütter, die ihre Säuglinge stillen wollen, sollen in ihrem Arbeitsumfeld besser unterstützt werden. Dazu ruft die Weltstillwoche 2015 auf. Unter dem Motto „Stillen und Arbeit – machen wir es möglich“ werben die Veranstalter in der Woche vom 12. bis 19. September 2015 für die Schaffung von stillfreundlicheren Bedingungen in Unternehmen. Eine verbesserte Vereinbarkeit von Stillen und Arbeiten ist sowohl im Interesse von Arbeitnehmerinnen als auch Arbeitgebern.

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Süßstoffe in der Muttermilch nachgewiesen

Süßstoffe wie Saccharin, Sucralose, Aspartam und Acesulfam-Kalium, werden von der allgemeinen Bevölkerung häufig konsumiert. Deren Verzehr gilt im Allgemeinen unbedenklich. Sucralose ist der am häufigsten verwendete Süßstoff und wird oft mit Acesulfam-Kalium in einer Vielzahl von Lebensmitteln und Getränken kombiniert. Ob eine frühe Süßstoff-Exposition über die Muttermilch eine klinische Auswirkung auf den Säugling kann derzeit nicht belegt werden.